Schachbezirk Ortenau
Bernd Walther, Beauftragter für Internet

die Paßstelle

Die Anekdote

Ein Turnierleiter verschickt Einladungen zu einem Blitzturnier; die Adressen dazu sind aus der Datenbank des Schachverbandes. Tage später kommen Briefe zurück mit der Anmerkung "Empfänger unbekannt". Na ja.

Einer der eingeladenen Spieler hat man zufällig auch auf dem Jugend-Einzel gesehen und dort direkt angesprochen. Der Spieler nimmt am Turnier teil und bekommt auch eine Urkunde, ist aber nicht glücklich damit, weil zu allem Übel der Name darauf auch noch falsch geschrieben ist.

Dann kommt die Aussage: "Mein Name wird schon seit Jahren immer wieder falsch geschrieben".

was tun

Obige Aussage kennt man ebenfalls jahrelang. Mitunter beschweren sich sogar die Vereinsfunktionäre selbst, im Unwissen, daß es ihr eigenes Versäumnis betrifft. Denn alle Vereine müssen die Namen und Anschriften Ihrer Spieler bei der Paßstelle melden.

Und wenn die Namen falsch sind, weil evtl. die Anmeldung in unleserlicher Handschrift erfolgt ist, oder die Anschriften sich ändern, dann müssen das die Vereine ebenfalls wieder melden, denn über Telepathie verfügt die Paßstelle (noch) nicht. Dafür bekommen die Vereine alle 6 Monate einen Kontrollauszug und den sollte man überprüfen.

Ansonsten wird ein falscher Name noch jahrelang so in der Mitgliederverwaltung geführt und führt bei jedem Turnier mit einem Turnierprogramm, welches über Spielerlisten verfügt, immer wieder zu manuellen Korrekturen.

Meldet Eure Veränderungen direkt bei der Paßstelle und zudem beim Bezirksleiter, damit der auch Bescheid weiß.


Stand vom Dienstag 9. November 1999, erstellt von Bernd Walther